Para- und Tetraplegie

Zu den Ursachen von Para- und Tetraplegie

Nach einem Unfall mit Frakturen der Wirbelsäule bildet sich an den Enden der durchtrennten oder gequetschten Nerven eine konusförmige Struktur und, zumindest anfänglich, setzt ein Heilungsprozess ein. Proteine in der Schutzschicht (Myelin) und im entstandenen Narbengewebe stoppen aber das weitere Ausspriessen der Nervenfasern (Axone). Sie verhindern das Zusammenwachsen der durchtrennten Nervenfasern. Lähmungen unterschiedlichen Ausmasses und der Verlust des Empfindungsvermögens (Sensibilität) sind die Folgen. Im Falle einer Paraplegie sind die Beine und der Rumpf ganz oder teilweise gelähmt ; sind zudem auch die Arme und die Hände betroffen, in schweren Fällen sogar die Atmung, so handelt es sich um eine Tetraplegie.

Wieder gehen? Ja, aber nicht nur...

Auch wenn die Chancen, die motorischen Funktionen zurück zu gewinnen, jedes Jahr näher rücken, sind auch andere signifikante wissenschaftliche Fortschritte wertvoll und bringen konkrete Antworten für die Patienten. Schmerzen können gemildert werden, die Steue- rung der Blase und der Sexualorgane schreitet voran, die Abhängigkeit von der Umwelt nimmt ab und die Lebensqualität verbessert sich namentlich.
Es liegt der Stiftung IRP am Herzen, auf diesen Gebieten viel versprechende Forschungsvorhaben zu finanzieren und sie setzt besonderen Wert auf translationale Projekte, die es erlauben, die Erkenntnisse der präklinischen Forschung (Grundlagenforschung) in klinische Versuche umsetzen zu können.

Funktionsverluste bei unfall- oder krankheitsbedingter Verletzung des Rückenmarks

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