Fondation suisse pour paraplégiques

Die Schweizer Paraplegiker-Stiftung (SPS) möchte die grundlagenforschung in neurophysiologie nicht hausintern fördern. Deshalb unterstützt sie die Paraplegieforschung der IRP. Die SPS ist seit 2012 Partner der IRP. Sie übernimmt einen teil der finanzierung bei gewissen klinischen Projekten, die vom IRP forschungsrat ausgewählt wurden, bis zum CHF 500’000.- pro Jahr.

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Warum wurde diese Partnerschaft gewählt?

Gemäss unserem Prinzip der Subsidiarität, greift die SPS nur im Falle des quantitativen oder qualitativen Mangels oder des Qualitätsfehlers für die nötigen Leistungen und Services der Querschnittgelähmten ein. Im Fall der Unterstützung der Forschung, im Besonderen der Regeneration der Nervenverbindungen des Rückenmarks und langfristig die Heilung der Para- und Tetraplegiker, verfügen wir in der Schweiz mit der IRP über eine Institution, die die besten Projekte mit internationalem Niveau auswählt und deren Entwicklung und Finanzierung verfolgt.
Auf der anderen Seite hat unsere Forschung ein anderes Ziel: jenes, die Lebensqualität der Para- und Tetraplegiker durch soziologische Studien und der Verbesserung der Technik in der Pflege zu optimieren. Dies erlaubt eine bessere Prävention und die optimale Behandlung von Komplikationen, die von einer Verletzung des Rückenmarks herrühren.

Was für eine Bilanz ziehen Sie aus der Partner- schaft mit der IRP?

Dank dieser Partnerschaft und unserer finanziellen Unterstützung von CHF 500`000 jährlich, konnten einige Projekte va. in der translationalen (und klinischen) Forschung gefördert werden. Diese Art der Forschung liegt uns speziell am Herzen, da die Grundlagenforschung die Forscher va. aus wissenschaftlichen Gründen interessiert und ebenso wegen der Sichtbarkeit, die sie bei Erfolg haben. Die klinische Forschung ist interessant wegen ihrem sofortigen Nutzen, die sie den Patienten bringt. Die translationale Forschung wiederum erlaubt, die Resultate der Grundlagenforschung zur Reife zu bringen, um die klinische Forschung einzuleiten. Sie ist eindeutig weniger attraktiv, aber unverzichtbar wenn man die Therapie der Personen verbessern möchte, die an Beeinträchtigungen der Wirbelsäule leiden. Darum fliesst unsere ganze finanzielle Unterstützung in dieses Gebiet.

Ist der IRP Forschungsrat Garant, dass die wissenschaftliche Kredibilität und Unabhängigkeit bei der Auswahl gewährleistet ist?

Das ist offensichtlich, denn nur ein fähiger Forschungsrat kann erstklassige Projekte auswählen und uns garantieren, dass das bereit gestellte Geld optimal verwendet und nicht verschleudert wird. Um glaubwürdig zu sein mit den Spenden, ist es absolut notwendig, ein Forschungsrat zu haben, der herausragend ist wie jener bei der IRP.

Planen Sie mit dieser Partnerschaft weiter zu fahren und können Sie eine solche Zusammenarbeit anderen Institutionen empfehlen?

Ja, ich bin sicher, dass der Stiftungsrat der SPS diese erfolgreiche Partnerschaft verlängert und ich wäre glücklich, wenn andere Institutionen das Gleiche machen würden. Im Weiteren glaube ich, dass auf internationalem Niveau eine Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, die die gleichen Ziele verfolgen und eine Konzentration auf die grossen zu fördernden Projekte erlauben würde, noch effizienter sein könnte.

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